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Das weibliche Herz ist kleiner und schlägt schneller, deshalb haben Frauen im Durchschnitt einen Puls von 80, während Männerherzen mit einem Puls von 72 pro Minute doppelt so viel Blut pumpen. I Herz-Kreislauf-Erkrankungen beugt man mit regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung (viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch) vor. Auch wichtig: nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken und Übergewicht zu reduzieren. I Ab 35 Jahre wird alle zwei Jahre ein Gesimdheits-Check beimArzt fällig, sodass unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Die Leber ist bei Frauen ständig mit dem Abbau von Hormonen beschäftigt, Stoffwechsel und Verdauung arbeiten langsamer und spezielle Enzyme sorgen dafür, dass viele Arzneimittel anders abgebaut werden als beim Mann. Zum Ausgleich leiden Frauen aber seltener unter Zwölffingerdarmgeschwüren oder kritischen Leberwerten als Männer. Frauenhirne haben weniger Masse als männliche, arbeiten aber effektiver: Die grauen Zellen sind besser vernetzt und wenn Frauen reden, sind mehrere Hirnregionen aktiv. Frauen sind anfälliger für Kopfschmerzen und Migräne, auch erkranken sie etwa doppelt so häufig an Depressionen oder Angststörungen. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und tritt bei Männern extrem selten auf. Die Ursachen sind vielfältig, beeinflussbare Risikofaktoren sind Übergewicht, eine kalorienreiche Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum. I Frauen sollten ihre Brust einmal im Monat selbst abtasten und die Früherkennungsuntersuchungen nutzen.
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