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Frauen sind eben anders Drucken E-Mail

ImageFrauen sind eben anders....

Frauen und Männer reagieren auf Medikamente zum Teil unterschiedlich. Zu verdanken ist diese Erkenntnis der Gender-Medizin, die geschlechtsspezifische Krankheiten erforscht.

Männer können bekanntlich nicht zu­hören und Frauen schlecht einparken. Aber nicht nur das Verhalten ist an­ders, auch ihre Körper ticken unterschiedlich. Doch bislang wird dem in der Medizin kaum Rechnung getragen. Dabei brauchen Frauen in einigen Fällen andere Behandlungen und Arz­neimittel in anderen Dosierungen als Männer. Denn bei Frauen verändert sich der Hormon­haushalt ständig. Hinzu kommen die typisch weiblichen Rundungen—und daher auch mehr Körperfett.

 

Außerdem bringen Frauen nicht so viel Gewicht auf die Waage wie Männer, haben weniger Muskelmasse und einen anderen Stoff­wechsel. Die sogenannte Gender-Medizin wirft seit einigen Jahren einen Blick auf den weib­lichen Körper und seine besonderen Merkma­le. Zum Beispiel gibt es mittlerweile ein künst­liches Kniegelenk speziell für die weibliche Ana­tomie. „Gender" bezieht sich auf das Geschlecht - und genau darum geht es: Den medizinischen Unterschieden auf den Grund gehen, damit Frauen künftig eine maßgeschneiderte medizi­nische Versorgung erhalten.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. Januar 2008 )
 
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