|
Für bestimmte Risikogruppen ist der regelmäßige Besuch einer medizinischen Fußpflege ratsam: Viele ältere Menschen z. B. sind nicht mehr so beweglich, dass sie sich um ihre Fußpflege selbst kümmern können.
Bei Diabetikern nimmt die Fußpflege einen besonderen Stellenwert ein: Neben Durchblutung sind auch Schmerzempfinden und Wundheilung beeinträchtigt. Kleine Verletzungen können leichter ausarten und sind dann schwer unter Kontrolle zu bringen. Bei Patienten mit Durchblutungsstörungen ist die Blutversorgung besonders an Händen und Füßen verringert. Ständig kalte Füße und verminderte Abwehrkräfte sind mögliche Gründe, warum diese Patienten ein erhöhtes Risiko für Fußpilzerkrankungen haben. Patienten mit einem geschwächten Immunsystem - z. B. aufgrund von Krankheit oder nach einer längeren Behandlung mit Antibiotika - verfügen häufig nicht mehr über genügend Abwehrkräfte, um vor Pilzinfektionen geschützt zu sein. |