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Basistherapie mit Medikamenten, die die Atemwege oeffnen Drucken E-Mail

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der täglichen COPD-Therapie sind Medikamente. Im Allgemeinen werden zwei Arten von Medikamenten eingesetzt, die je nach Erkrankungsstadium auch miteinander kombiniert werden können:

Arzneimittel, die die Bronchien erweitern und so eine Besserung der Beschwerden schaffen und die Abwärtsspirale des Luft­staus durchbrechen können. Es gibt kurzwirksame Substanzen, die bei Bedarf eingesetzt werden. Zur Dauertherapie werden langwirksame Anticholinergika und Wirkstoffe aus der Gruppe der langwirksamen Beta-2-Mimetika verwendet. Sie werden vorzugsweise eingeatmet (inhaliert), weil sie dann auf dem kürzesten Weg die erkrankten Bronchien erreichen. Speziell entwickelte Inhalatoren (z. B. der Respimat® Soft Inhaler oder der HandiHaler®) erleichtern die Anwendung. Diese Medi­kamente sind die Basis der Dauertherapie der COPD, und Sie sollten sie von Anfang an jeden Tag nehmen, denn nur dann entfalten sie ihre größte Wirkung.

Inhalatives Kortison bei schweren COPD-Verläu-fen mit häufigen Exazer-bationen.

Ist die COPD bereits sehr weit fortgeschritten, kann eine Sauerstofftherapie notwendig werden. Meist erfolgt das über einen dünnen Schlauch, der von der Nase über beide Ohren bis zu einem Sauer­stoffgerät reicht.

 

 
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