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Früherkennung ist wie bei vielen anderen Erkrankungen auch bei der COPD oberstes Ziel. Denn je eher die COPD diagnostiziert und je früher sie behandelt wird, desto größere Chancen, den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen und die Beschwerden zu verbessern.
In der Regel wird die Erstdiagnose oder der Verdacht auf eine COPD durch den Hausarzt gestellt, der dann für die spezielle Untersuchung der Lungenfunktion an den Lungenfacharzt überweist. Die Lungenfunktions-Prüfung, in der Fachsprache „Spirometrie" genannt, ist das wichtigste medizinische Diagnoseverfahren, um eine COPD festzustellen. Dabei atmen Sie über ein Mundstück in einen Messkopf, der Ihre persönlichen Werte automatisch errechnet. Zu den wichtigsten Werten, die mit Hilfe der Spirometrie gemessen werden, gehören die ® Vitalkapazität (VC): Die Luftmenge, die Sie maximal ausatmen können, nachdem Sie vorher so tief wie möglich eingeatmet haben. Einsekundenkapazität (FEV,): Die Luftmenge, die Sie nach tiefster Einatmung innerhalb von einer Sekunde wieder ausatmen können. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei über 80 % der Vitalkapazität liegt, ist er bei COPD-Patienten deutlich niedriger. Ähnliche Werte werden auch beim Asthma bronchiale beobachtet. (Fach-) Ärzte können diese beiden Erkrankungen aber mit weiteren Untersuchungen gut voneinander abgrenzen. |