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Gefahr durch Verschlechterung Drucken E-Mail

Bei einer COPD kann sich die Lungenfunktion plötzlich und für kurze Zeit verschlechtern, die Beschwerden werden dann kurzfristig schlimmer. Solche Krankheitsschübe nennt man in der Fachsprache „Exazerbationen". Sie äußern sich meist durch akute oder stärkere Atemnot, mehr Husten, Enge im Brustraum und verfärbten Auswurf, manchmal auch begleitet von Fieber. Häufig muss dann die Therapie geändert werden, manchmal ist auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig. Ursachen für diese Verschlechterung des Krankheits­zustands sind oft Erkältungen oder andere Infekte der Atemwege. Exazerbationen treten vorwiegend in der kalten Jahreszeit auf. Aber auch extreme Wetterlagen wie Hitze, Kälte und hohe Luft­feuchtigkeit oder Rauch und Staub können Auslöser sein.

 

Jede COPD-Exazerbation kann auch nach ihrem Abklingen die Lungenfunktion und den Gesundheitszustand verschlechtern und schränkt die Lebensqualität der Patienten deutlich ein. Daher soll­ten Exazerbationen durch geeignete Medikamente soweit wie mög­lich vorgebeugt werden. Auch Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe sowie das Meiden der auslösenden Faktoren können mithelfen, der Entstehung von Exazerbationen entgegenzuwirken.

 

 
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