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Hauptursache für die Entstehung einer COPD ist das Zigarettenrauchen. Zwar können auch Nichtraucher erkranken, aber neun von zehn COPD-Patienten rauchen oder haben früher geraucht. Wichtig ist dabei vor allem, wie viel und seit wann der Einzelne raucht. Je länger und je mehr Zigaretten pro Tag geraucht wurden,
desto höher ist das Risiko, an einer COPD zu erkranken. Die Bedeutung des Nikotinkonsums zeigt sich derzeit auch bei Frauen: Während über Jahrzehnte Männer die COPD-Statistik anführten, erkranken mittlerweile nahezu ebenso viele Frauen wie Männer. Das liegt zum einen daran, dass immer mehr Frauen zur Zigarette greifen, zum anderen scheinen die Lungen von Frauen für die Schadstoffe im Zigarettenrauch empfindlicher zu sein. Auch andere, länger andauernde Reizungen der Lunge mit Schadstoffen begünstigen die Krankheit. Dazu gehören beispielsweise starke Belastungen mit Staub (Bergbau) oder gefährlichen Gasen am Arbeitsplatz. Auch erblich bedingte Einflüsse gelten als Risikofaktoren und mögliche Auslöser einer COPD. Allerdings treten sie im Vergleich zum Zigaretten rauchen deutlich in den Hintergrund. |