Teufelskreis Luftstau. Der COPD-Luftstau führt unbehandelt zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und einem Fortschreiten der Erkrankung. „Als ob ich keinen Raum mehr zum Atmen hätte", mit diesen Worten beschreibt Herbert S. seine Beschwerden. Dies charakterisiert treffend den Luftstau in der Lunge, das typische Merkmal einer COPD. Die Betroffenen klagen über Enge im Brustraum und haben das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Durch die Verengung der Bronchien können sie nicht mehr vollständig ausatmen. Damit bleibt zu viel Luft in den Lungen zurück. Dieser Luftstau bedingt, dass sie wenigerfrische Luft einatmen können; sie verspüren Atemnot. Ohne die entsprechende Therapie werden die Beschwerden der Patienten im Verlauf der Erkrankung schlimmer, in späteren Erkrankungsstadien fühlen sich die Patienten ständig schlapp, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt immer weiter ab.
Sie geraten in eine Abwärtsspirale, denn der Luftstau führt in einen „Teufelskreis'1: Aufgrund der Kurzatmigkeit kommt es zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die Aktivitäten lassen nach und die Patienten schonen sich. Das Ergebnis ist eine weitere Verschlechterung der körperlichen Ausdauer, was wiederum die Beschwerden der COPD verstärkt. Körperliche Schonung führt schon bald zum Abbau von Muskulatur und zur Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf Systems. Je ausgeprägter die COPD ist, desto stärker ist auch das Phänomen des Luftstaus und desto größer sind die Einschränkungen in der Lebensqualität. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 4. Dezember 2007 )
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